Die Straße gleitet fort und fort,

Weg von der Tür wo sie begann,
Weit überland, von Ort zu Ort,
Ich folge ihr, so gut ich kann.
Ihr lauf ich raschen Fußes nach,
Bis sie sich groß und breit verflicht
Mit Weg und Wagnis tausendfach.
Und wohin dann? Ich weiß es nicht.

(J.R.R. Tolkien)

Herzlich Willkommen! Ich bin Juliana Socher (wie die Sachertorte, nur mit O) und mein Weg hierher ist so verflochten wie ein langer Zwergenbart. Viele Jahre war ich als medizinische Kurierin für Stammzellspenden auf der halben Welt unterwegs, habe währenddessen Linguistik studiert und eine Ausbildung zur Wanderführerin gemacht. All diese verworrenen Handlungsstränge fanden am Ende erstaunlicherweise doch noch zusammen, in meinem Beruf als selbstständige Reportagefotografin — klingt komisch, ist aber so. Seit 10 Jahren erzähle ich die Geschichten von Menschen, schreibe halbe Bücher oder ganze Gedichte und fotografiere das, was sich nicht beschreiben lässt.

Mein Vater brachte mir das Fotografieren bei, meine Mutter das Bergsteigen. Dem Einfluss meiner Brüder ist es zu verdanken, dass ich als einziges Mädchen Mitglied im Magic-the-Gathering-Club unserer Schule war.

Rückblickend wundert einen da eigentlich gar nichts mehr.

Heute lebe ich mit meinem Mann, dem Teilchenphysiker Felix und unseren Katzen Merry und Pippin in Pirna bei Dresden. Felix ist ein Gryffindor, ich bin eine Hufflepuff.